Bio-Feedback

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Bio-Feedback (griechisch „bios“ = Leben, englisch „feedback“ = Rückmeldung) ist eine verhaltensmedizinische Behandlungsmethode, bei der die Patienten mit Hilfe eines Messgeräts lernen, bestimmte Körperfunktionen, die normalerweise unbewusst ablaufen, bewusst zu beeinflussen und zu regulieren.

Bis Mitte der 1960er-Jahre hatte man es in der Medizin für unmöglich gehalten, willentlich Einfluss auf autonome Körperfunktionen zu nehmen. Der amerikanische Neuropsychologe Neal Miller konnte 1967 jedoch anhand von Experimenten an Ratten beweisen, dass jedes messbare physiologische Verhalten mental beeinflusst werden kann.
Ende der 1960er-Jahre wurde die „Bio-Feedback Society of America“ (heute: „Association for Applied Psychophysiology and Biofeedback“) mit dem Ziel gegründet, die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von Bio-Feedback zu untersuchen und zu verbreiten. Durch das Messen und die Wiedergabe der eigenen Hirnaktivität sollten die Versuchspersonen lernen, ihre Hirnströme willentlich zu beeinflussen und dadurch eine bessere Kontrolle über ihre Körperfunktionen zu erlangen.
Inzwischen hat sich Bio-Feedback als Verfahren der Verhaltensmedizin etabliert. Vor allem Psychologen, Psychiater und Physiotherapeuten setzen diese Methode als begleitende Therapiemassnahme ein.

Die Funktionsweise des Bio-Feedback beruht auf der Tatsache, dass Stress und Anspannung verschiedene körperliche Reaktionen zur Folge haben, wie etwa eine Steigerung des Blutdrucks und des Herzschlags. Diese unbewusst ablaufenden Körperfunktionen können mit Hilfe von speziellen Sensoren und Messgeräten aufgenommen und dem Patienten zum Beispiel mit Summton, Klopfgeräuschen oder Leuchteffekt zurückgemeldet (= feedback) werden. Auf diese Weise kann der Patient ein Bewusstsein für die Vorgänge in seinem Körper entwickeln: Er „sieht“, wie sein Körper auf seine Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen reagiert. Nach einer gewissen Zeit der Übung können bisher automatisch ablaufende körperliche Äusserungen willentlich beeinflusst werden.

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