Augen-/Irisdiagnostik

Klicken Sie in das Titelfeld, um den jeweiligen Textabschnitt zu lesen.

Die Augen- oder Irisdiagnostik, auch Iridologie genannt, ist ein Diagnoseverfahren, bei dem der Therapeut die Regenbogenhaut des Auges (Iris) beurteilt. Daraus können Rückschlüsse auf die gesundheitliche Situation des Patienten gezogen werden. Augendiagnostik ist nicht immer mit der Irisdiagnostik gleichzusetzen: Bei der Augendiagnostik können neben der Beurteilung der Iris und der Pupille auch die anderen Bereiche des Auges miteinbezogen werden.

Im Jahr 1670 beschrieb Philippus Meyen in der „Physiognomia medica“ erstmals die Organeinteilung der Iris nach Körperregionen. Den Grundstein der modernen Irisdiagnose legte der ungarische Arzt Ignaz von Péczely (1822-1911) mit seinem Werk aus dem Jahr 1881 „Entdeckung auf dem Gebiet der Natur- und Heilkunde, Anleitung zum Studium der Diagnose aus dem Auge“. Seine Erkenntnisse zur Diagnose von Organerkrankungen aufgrund von Farb- und Formveränderungen in der Iris wurden seither ständig weiterentwickelt, so dass die Irisdiagnostik heute zu den wichtigsten diagnostischen Hilfsmitteln der Naturheilkunde gehört.

Grundlage der Irisdiagnostik ist die Vorstellung, dass sich in der Regenbogenhaut des Auges alle Organe des Körpers widerspiegeln. Bis heute gibt es mehr als 20 verschiedene Iriskarten, sogenannte Iriszirkel, ähnlich dem Zifferblatt einer Uhr, die als Vorlage für die Diagnostik dienen. Iriszirkel teilen die Regenbogenhaut in 60 Abschnitte, die bestimmten Organen zugeordnet sind. Funktionsstörungen und Krankheiten von Organen treten als sogenannte Irisphänomene auf wie zum Beispiel als Form- und Farbanomalien in den jeweiligen Abschnitten auf der Regenbogenhaut oder in der Pupille.

In der modernen Irisdiagnostik werden anhand von Veränderungen der Regenbogenhaut des Auges eher Rückschlüsse auf die individuelle „Konstitution“ des Patienten gezogen. Unter Konstitution versteht der Irisdiagnostiker die Art und Weise, in der ein Organismus auf krankmachende Reize reagiert. Die auf der Iris festgestellten Merkmale dienen also nicht primär der Diagnose von aktuellen Krankheiten, sondern geben vielmehr Auskunft über die Schwachpunkte des Organismus, welche die Entstehung von Krankheiten begünstigen. Dadurch werden die Ursachen für krankhafte Entwicklungen im Gesamtorganismus erkennbar und können im Rahmen des Therapiekonzepts berücksichtigt werden.

© 2017 Eskamed AG



Nach Kenntnis des EMR verwenden zurzeit die nachfolgenden Versicherer die EMR-Registrierung in irgendeiner Form.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben zu den Versicherern lediglich informativen Charakter haben und keinen Anspruch auf Vergütung vermitteln. Jeder Versicherer entscheidet selbst, ob er eine Methode vergütet, in welchem Umfang er Vergütungen leistet und ob er die Vergütung von weiteren oder anderen Voraussetzungen als der EMR-Registrierung abhängig macht. Jeder Versicherer kann diesen Entscheid jederzeit abändern. Wir empfehlen Ihnen daher grundsätzlich, vor Behandlungsbeginn immer eine Kostengutsprache des Versicherers einzuholen.

  • AMB Versicherungen
  • Aquilana Versicherungen
  • Avenir Krankenversicherung AG
  • Cassa da malsauns LUMNEZIANA
  • CONCORDIA Schweiz. Kranken- und Unfallvers. AG
  • Easy Sana Krankenversicherung AG
  • FKB Die liechtensteinische Gesundheitskasse
  • Helsana Versicherungen AG
  • innova Krankenversicherung AG
  • KluG Krankenversicherung
  • KPT Krankenkasse AG
  • Krankenkasse Stoffel
  • Mutuel Krankenversicherung AG
  • Philos Krankenversicherung AG
  • Progrès Versicherungen AG
  • PROVITA Gesundheitsversicherung AG
  • rhenusana
  • sanavals Gesundheitskasse
  • Sanitas Krankenversicherung
  • Sodalis Gesundheitsgruppe
  • Sumiswalder Kranken- und Unfallkasse
  • Suva - Militärversicherung
  • SWICA Krankenversicherung AG
  • vita surselva